Alwine Wellmann (1891-1966) © Bildarchiv Heiko Schulze
Am 30. November 1918 – vor 100 Jahren – trat in Deutschland das offizielle Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen erstmals in Deutschland reichsweit wählen und auch gewählt werden. Sie trugen damit zur Zusammensetzung der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung bei. Es mutet aus einer lokalen Geschichtsschreibung gut an, sich mit jenen Frauen zu befassen, die als für die Stadt Osnabrück und ihre Menschen tätige Mandatsträgerinnen in deutschen Parlamenten eine Pionierrolle gespielt haben. Die Osnabrückerin Alwine Wellmann gehörte als einzige Osnabrückerin von 1924 bis 1932 dem Preußischen Landtag an, der damals etwa zwei Drittel des damaligen Reichsgebiets repräsentierte.
Jubiläums-„Stadtgespräche” zwischen Revolution und Reflexion
Mit der aktuellen Reihe der „Stadtgespräche“ möchten das „Museumsquartier Osnabrück“ und der „Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.“ an das gemeinsame 140-jährige Bestehen seit der Gründung des „Museumsvereins für den Landdrosteibezirk zu Osnabrück“ im Jahre 1879 erinnern. Das Angebot bietet die Möglichkeit, anhand unterschiedlicher Themen und Epochen darüber nachzudenken, wie historisches Bewusstsein entsteht, was es bedeutet und welche besondere Rolle dabei das Museum als Ort unseres materiellen kulturellen Gedächtnisses spielt.
In Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.
Kosten:
Einzelveranstaltung 2 €
Alle 7 Termine 10 €
Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. kostenfreie Teilnahme
Wegen Umbau geöffnet
Eine private Führung ist die angenehmste Art, die Werke, die Ausstellungen und die Architektur im Museumsquartier kennen zu lernen.
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